Von der vagen Idee zum Traumberuf

Grüezi Suchender,

die meisten Menschen, die ich kenne (ich auch), fangen die Berufswahl mit einer vagen Idee an.

Zum Beispiel:
„Ich will irgendwas mit Medien machen“
„Ich will ein Medikament gegen AIDS finden“
„Ich will was Künstlerisches machen“
„Ich will ins Weltall“
„Ich will ein komplett umweltfreundliches Auto erschaffen“
„Ich will einen Nobelpreis gewinnen“
„Ich will ein eigenes Café eröffnen“
„Ich will berühmter Musiker werden“
„Ich will Bundeskanzlerin werden“
„Ich will ein Buch schreiben“
„Ich will Computerspiele entwickeln“

Okay, reicht erstmal. Wenn du auch so eine vage Idee für deine Zukunft hast- wie geht es dann weiter? Wie findest du das passende Studium oder die passende Ausbildung?

Darum geht es in diesem Post:

Achtung, Achtung: Dieser Artikel ist uuuultra lang geworden OO
Das liegt an den tausend Beispielen. Zum Lesen ist das ganz schön happig.
Deshalb gibts hier mal ne Art Gliederung: Dann kannst du dir den Artikel in Häppchen aufteilen und nach und nach lesen, wenn du das so lieber magst.

  • Absatz 1 ist ein kleiner Teaser. Ich stelle ein paar Leute vor, die wir im Rest des Artikels noch brauchen werden.
  • Absatz 2 ist eine Denkaufgabe. Finde heraus, was deine verborgenen Wünsche hinter den vagen Ideen sind.
  • Absatz 3 ist eine Denkaufgabe. Finde heraus, womit du deine Wünsche erfüllen kannst und womit nicht.
  • Absatz 4 ist eine Praxisaufgabe. Geh in die Welt hinaus und finde heraus, ob die Realität mit deinen Vorstellungen übereinstimmt.
  • Absatz 5 ist eine Denkaufgabe. Fasse deine Erkenntnisse und Erfahrungen zusammen und finde deinen Wunschberuf.
  • Absatz 6 ist eine Rechercheaufgabe (Denken und Praxis). Finde heraus, welches Studium oder Ausbildung zu deinem Wunschberuf führt.
  • Absatz 7 ist ein kleiner Abschluss- ich zeige dir, wieso sich dieser ganze lange Prozess für dich lohnt.

Und los:

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Absatz 1: Erstmal vorab: Der Teaser

Die meisten Leute denken nicht mehr intensiv nach, sobald sie eine vage Idee gefunden haben. Sie machen einfach etwas Naheliegendes.

Ich werde hiermal kurz schreiben, was das Naheliegende wäre:

  • Alexandra mag Medien und studiert Medienwissenschaft.
  • Balthasar will AIDS heilen und studiert Pharmazie.
  • Cäcilia ist künstlerisch begabt und studiert Kunst.
  • Dante will ins All und studiert Luft- und Raumfahrttechnik.
  • Elisabeth träumt von einem Auto der Zukunft und studiert Automobil-Ingenieurswesen.
  • Frederik sieht sich als nächsten Nobelpreisträger und studiert Physik.
  • Gabriella möchte ein Café eröffnen und macht dafür eine gastronomische Ausbildung.
  • Hendrik will große Stadien bespielen und studiert Musik.
  • Iolanthe schielt auf die große politische Karriere und studiert Politologie.
  • Jasper wäre gerne Fantasybuchautor und studiert kreatives Schreiben.
  • Karolina will Computerspiele zum Beruf machen und studiert Game Design.

So wie diese jungen Menschen gehen viele ihre Lebensplanung an.

Ich gebe dir aber im nächsten Schritt Tipps, wie du ein bisschen strategischer an die Sache rangehen kannst.

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Absatz 2: Denkaufgabe- Durchschaue deine Ideen

In diesem Absatz geht es darum, deine tiefen Wünsche und Motivatoren zu erkennen.

Ich habe es schon mal in „Ich habe keine Interessen“ beschrieben- das „Was?“ ist gar nicht so schwer zu finden, das „Warum?“ dafür umso mehr. Aber es gibt dir ein unglaublich wichtiges Verständnis von dir selbst.

Wir spielen das jetzt mal mit den vagen Ideen oben durch:

Alexandra will „irgendwas mit Medien“ machen. Warum will sie das? Sie muss sich sehr konzentrieren, um der Wahrheit auf die Schliche zu kommen. Hier einige Beispiele:

  • Weil sie gerne Spaß hat. Sie hat Angst, dass ein Bürojob langweilig und spießig ist. Sie will lieber in einer lockeren Atmosphäre arbeiten.
  • Weil sie ein kreativer Mensch ist und glaubt, dass sie in den Medien am ehesten kreativ sein kann.
  • Weil sie gerne Filme schaut oder am Smartphone sitzt und ihr Hobby zum Beruf machen will.
  • Weil der Beruf cool und glamourös wirkt oder auch intelektuell und außergewöhnlich und sie Wert auf Status und Ansehen liegt.
  • Weil sie davon träumt, berühmt zu werden und/oder berühmte Menschen kennenzulernen.
  • Weil sie etwas Großes erreichen will und sie der Meinung ist, dass das in den Massenmedien am besten möglich ist.
  • Weil sie sich nach Anerkennung sehnt und glaubt, diese in den Medien oder in einer bestimmten Sparte der Medien zu bekommen.
  • Weil sie in Filmen/Büchern oä von Leuten aus der Medienbranche fasziniert war (vllt wäre sie ja gerne Kolumnistin wie Carrie Bradshaw)

Es gibt bestimmt noch mehr mögliche Gründe, aber ich belasse es mal dabei. Natürlich kann man noch tiefer gehen (warum will sie berühmt werden?), aber das ist dann schon Tiefenpsychologie- damit beschäftige ich mich vielleicht nochmal in einem anderen Beitrag.

Als Beispiel gebe ich nochmal zu den anderen vagen Ideen je zwei Gründe, damit du siehst, wie unterschiedlich die grundliegenden Motivationen hinter einer Idee sein können. Übrigens kann man selber auch 10 verschiedene Gründe für ein Interesse haben.

Balthasar möchte AIDS heilen, weil er eine sinnvolle Tätigkeit im Dienst der Menschheit anstrebt.
Balian möchte AIDS heilen, weil er von biochemischer Arbeit fasziniert ist und ehrgeizig ist, eine große Karriere in der Pharmaindustrie hinzulegen.

Cäcilia möchte etwas mit Kunst machen, weil sie großen Spaß an ihrem Hobby hat.
Caspara möchte etwas mit Kunst machen, weil sie ein unkonventionelles Leben anstrebt.

Dante will ins All, weil er vor Neugier sprüht und sich wie ein großer Entdecker fühlen will.
David will ins All, weil er etwas Großes erreichen und Anerkennung haben möchte.

Elisabeth will ein umweltfreundliches Auto bauen, um die Natur zu schützen.
Evanthia will ein umweltfreundliches Auto bauen, um die Möglichkeiten der Technik auszuloten und voranzutreiben.

Frederik will Nobelpreisträger werden, weil er berühmt werden will.
Flavius will Nobelpreisträger werden, weil er für seine größte nerdige Leidenschaft endlich mehr Anerkennung möchte.

Gabriella will ein Café eröffnen, weil sie gerne Menschen mag und sie verwöhnen möchte.
Gwen will ein Café eröffnen, weil sie leidenschaftlich gerne Kuchen backt.

Hendrik will Musiker werden, weil er berühmt werden und das Leben eines Rockstars leben will.
Hannes will Musiker werden, weil das sein einziges Talent ist und er sich nichts anderes vorstellen kann.

Iolanthe will Bundeskanzlerin werden, weil sie ein bedeutsames Leben führen will.
Iman will Bundeskanzlerin werden, weil sie seit Jahren begeistert politisch aktiv ist und ihre Ideen umsetzen will.

Jasper möchte einen Fanrasyroman schreiben, weil Schreiben sein liebstes Hobby ist.
Johannes möchte einen Fantasyroman schreiben, weil er seine Eltern stolz machen möchte.

Karolina will Spiele entwickeln, weil sie gerne zockt und ihr Hobby zum Beruf machen will.
Katharina will Spiele entwickeln, weil sie fantasievoll und kreativ ist und fasziniert davon ist, was für riesige Welten man in Spielen erschaffen kann.

Die Idee dahinter ist also, dich und deine Wünsche zu verstehen. WICHTIG: Sei ehrlich zu dir. Wenn deine Wünsche sind, reich, erfolgreich und beliebt zu sein und ein fancy Jetsetleben zu führen, dann ist das genauso richtig. Du hast nur ein Leben. Gestehe dir deine echten Wünsche zu, egal was die anderen sagen.

Es gibt für jeden Wunsch und jede Idee vielfältige Gründe. Wenn du ein glückliches Leben führen willst, das zu dir passt, dann solltest du deine Gründe herausfinden. Das ist manchmal anstrengend. Bespreche dich ruhig mit anderen und frage sie nach ihren Motivationen, um Ideen zu finden. Am Ende musst du aber deine eigenen Wahrheiten finden.

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Absatz 3: Denkaufgabe- Finde passende Berufe/Bereiche zu deinen Motivationen

Wenn du deine tieferliegenden Gründe für Wünsche und Ideen erkannt hast, kannst du nun nach Berufen suchen, die zu dir passen könnten.

Es geht nicht darum, direkt deinen Wunschberuf zu finden, sondern erstmal 2 Dinge zu analysieren:

  1. Passt meine erste vage Idee wirklich zu mir? Erfüllt mir z B die Medienbranche meine Bedürfnisse?
    UND
  2. Gibt es auch andere Berufe und Bereiche, die diese Bedürfnisse erfüllen?

Schauen wir uns wieder Alexandra an:

  • Sie will einen Beruf, der locker ist und Spaß hat.
    1. In vielen Medienberufen kann es auch steif zugehen. Sie sollte schauen, in welchen Bereichen es so locker ist, wie sie es sich wünscht.
    2. Soziale Arbeit, handwerkliche Berufe, freiberufliche Tätigkeiten sind auch locker.
  • Sie will kreativ arbeiten.
    1. Ja, in den Medien gibt es kreative Berufe.
    2. Projektmanagement ist in allen Branchen kreativ. Außerdem der PR Bereich in medienfernen Branchen.
  • Sie hat Spaß an Medien.
    1. Sie kann ihr Hobby zum Beruf machen- aber hat eventuell in ihrem Job gar nicht mehr viel mit z B dem Fernsehprogramm zu tun.
    2. Sie kann auch in vielen anderen Berufen (Büro, Verwaltung, IT) mit dem Computer arbeiten. Und sie kann einen Beruf mit viel Freizeit wählen und ihren Hobbys einfach als Hobbys nachgehen.
  • Sie legt Wert auf Status und eine gute Außendarstellung.
    1. In den Medien gibt es gute Jobs, aber auch viele weniger angesehene Jobs. Der Beruf ist vielleicht nicht so glamourös, wie sie glaubt.
    2. Als Managerin, Ingenieurin, Ärztin oder Rechtsanwältin würde sie vielleicht noch einen viel höheren gesellschaftlichen Status erlangen.
  • Sie will berühmt werden.
    1. Die Medien bieten eine gute Plattform. Wer im Hintergrund arbeitet, wird aber eher selten berühmt. Da sollte sie schon für eine Karriere vor der Kamera planen.
    2. In anderen Bereichen wird man seltener berühmt. Allerdings könnte sie in ihrer Freizeit Bücher schreiben, youtube videos produzieren oder zu Castings gehen.
  • Sie will etwas Großes erreichen.
    1. Sie könnte einen Skandal aufdecken oder für eine wichtige Sache schreiben. Dafür sollte sie aber vorher bereits den richtigen Schwerpunkt, z B investigativer Journalismus, wählen.
    2. Als Ärztin Menschenleben retten, als Pharmazeutin neue Medikamente entdecken, als Anwältin einen Unschuldigen verteidigen oder einen Kriminellen zur Verantwortung ziehen, als Ingenieurin umweltschonende Dinge erfinden- es gibt sehr viele Möglichkeiten außerhalb der Medien etwas Großes zu tun.
  • Sie sehnt sich nach Anerkennung.
    1. Man kriegt nie die Anerkennung von allen. Sie sollte überlegen, wessen Anerkennung sie möchte und womit sie denjenigen beeindrucken kann. Soll der intellektuelle Vater beeindruckt werden, ist sie als Redakteurin bei der GEO vermutlich erfolgreicher als bei promiflash.
    2. Wenn sie weiß, wessen Anerkennung sie wünscht und was der- oder diejenige gut findet, kann sie auch in anderen Bereichen danach suchen. Der intellektuelle Vater ist vielleicht auch von einer gesellschaftlich relevanten Arbeit (Politik, Soziales, Umwelt) beeindruckt.
  • Sie hat tolle Vorbilder.
    1. Sie sollte in einem Praktikum herausfinden, ob die Realität auch so ist, wie ihr Vorbild vorgibt.
    2. Sie kann nach Vorbildern in anderen Bereichen suchen.

PS: Ich hinterfrage ihre Wünsche hier nicht. Also kein „sollte man nach Anerkennung streben oder nicht?“ Vielleicht beschäftige ich mich mal mit dem Thema „Gute Werte-Schlechte Werte“ in einem Beitrag, aber hier ist es einfach eine objektive Betrachtung. Dazu würde ich dir bei deiner Selbstanalyse zumindest vorerst auch raten.

Noch ein paar Beispiele verkürzt:

Balthasar wird einen wichtigen Dienst für die Menschheit tun, wenn er nach einem Medikament gegen AIDS sucht.
Aber er könnte auch einen anderen erfüllenden Beruf finden, zum Beispiel als Sozialarbeiter, als Manager einer NGO, als Arzt (der nicht das Medikament entdeckt, sondern nur anwendet), als Diplomat etc.

Caecilia wird mit einem Kunststudium Spaß haben, aber nach dem Studium sehr schwierige Perspektiven haben und später vielleicht in irgendeinem Job landen.
Sie könnte auch einen anderen Beruf annehmen, indem sie künstlerisch arbeiten kann (z B Graphikdesign, Kunsthandwerk) oder einen Beruf wählen, der ihr Zeit für Hobbys lässt.

Dante will ins All, um etwas zu entdecken. Die Chancen, wirklich Astronaut zu werden, sind aber schwierig, auch wenn er ein passendes Studium wählt.
Er könnte auch wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Bereich seiner Wahl werden oder als Ingenieur neue Dinge erfinden oder als Projektmanager neue Ideen für Unternehmen und Projekte entwickeln und umsetzen.

Elisabeth kann die Umwelt wirklich mit umweltschonenden Autos schützen.
Sie könnte aber auch in die Energiewirtschaft oder direkt in den Umweltschutz (Umweltwissenschaft, Forstwirtschaft, Abwasserwirtschaft etc.) gehen.

Frederik will mit einem Nobelpreis berühmt werden. Das klingt toll, aber die Chancen sind minimal.
Er könnte stattdessen oder zusätzlich auch Bücher oder Videos zu seinen Lieblingsthemen veröffentlichen. Dadurch bekommt er auch Berühmtheit.

Gabriella mag Menschen und will sie in ihrem Cafe bewirten. Das ist eine schöne Kombination. Allerdings wird sie als Chefin auch viel im Hinterbüro sitzen und rechnen müssen.
Wenn sie Menschen mag, kann sie auch in den sozialen Bereich gehen oder sie mit Frisuren-Kosmetik-Wellness-Therapie verwöhnen.

Hendrik will ein berühmter Rockstar werden. Dafür möchte er Musik machen- naheliegend und der einzige Weg für dieses Leben.
Ein anderer Bereich käme nur in Frage, wenn er Abstriche macht oder kompromissbereit ist.

Iolanthe will ein bedeutsames Leben führen. Als Politikerin (evtl Bundeskanzlerin) kann ihr das gelingen, wenn sie es schafft, erfolgreich in dem Bereich zu werden.
Es gibt unfassbar viele Möglichkeiten, sein Leben so zu gestalten, dass es bedeutsam wirkt. Ob man Kinder groß zieht, Bäume pflanzt oder ein Stadtviertel wiederbelebt. Da kommt es einfach darauf an, was man selbst als bedeutsam ansieht.

Jasper schreibt gerne, also macht es Sinn, ein Buch zu schreiben.
Es gibt noch viele andere Möglichkeiten zu schreiben- Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Jahresberichte, Diagnoseberichte, Entwicklungsberichte von Kindern im Kindergarten, Social Media und Blogs, Informationsmaterialien etc. werden in vielen Berufen benötigt.

Karolina zockt total gerne und will deshalb Game Designerin werden. Ob ihr das Design genauso viel Spaß macht wie das Spielen, ist aber ungewiss. Außerdem sind die Studiengänge teuer und die Jobsituation prekär.
Karolina könnte auch einen Job ergreifen, der ihr genug Zeit für Computerspiele überlässt. Oder weiter grübeln: „Warum zocke ich gerne?“ – Mögliche Antwort: Weil ich gerne strategisch denke. Dann kann sie z B in die Strategieabteilung eines Unternehmens gehen.

Verstehst du den Zweck von diesem Punkt?

Nachdem du deine Gründe verstanden hast, guckst du dir deine vage Idee vom Anfang nochmal an.
Möglicherweise erkennst du, dass deine erste Idee dir einen guten Impuls gegeben hat, aber letztlich doch gar nicht so gut zu dir passt. Du erkennst, dass ein anderer Weg deine Bedürfnisse noch viel besser erfüllt.
Oder deine Idee gefällt dir immer noch gut und das bessere Verständnis hilft dir dabei, die Idee zu konkretisieren (Z B aus „irgendwas mit Medien“ wird „ein journalistisches Studium“).

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Absatz 4: Praxisaufgabe- Mach die Praxisprobe

Hast du jetzt schon eine etwas konkretere Idee, was du gerne machen willst? Oder vielleicht sogar zwei/drei Ideen? Dann solltest du jetzt testen, ob diese Idee in der Realität genauso aussieht wie in deinen Träumen.

Alexandra kann also ein Praktikum in den Medien machen und prüfen, ob es da wirklich so locker und kreativ zugeht. Sie kann auch schauen, wie ihre Verwandten reagieren und ob sie wirklich die Anerkennung bekommt, nach der sie sich sehnt.
Oder sie geht in eine andere Branche- z B die soziale Arbeit, um ein lockeres Umfeld kennenzulernen und zu schauen, ob ihr die Aufgaben Spaß machen würden. Oder in eine Organisation, um ins Projektmanagement reinzuschnuppern. Oder in eine Kanzlei, um zu sehen, wie wichtig ihr Anerkennung ist.

Balthasar macht ein Praktikum in der Uni im Bereich Pharmazeutische Forschung.
Zum Vergleich oder wenns ihm nicht so gefällt, probiert er eine Apotheke, ein Krankenhaus oder eine Umweltschutzorganisation aus.

Caecilia versucht eine Weile, Bilder zu verkaufen oder kleine Designaufträge von Freunden anzunehmen, lebt von ihren Ersparnissen und erlebt, wie sie sich in der freien, aber auch unsicheren Situation fühlt.
Oder sie macht ein Praktikum in einer Werbeagentur, bei einem Steinmetz oder bei einer Kunsttherapeutin.

Dante macht ein Praktikum an der Uni im Bereich Astrophysik oder Luft- und Raumfahrttechnik und informiert sich über den Aufenthalt im All, sowie die Perspektiven wenn er nicht für eine Allmission genommen wird.
Oder er probiert sich in anderen Praktika: Wissenschaften, Projektmanagement, einem Betrieb für Automatisierungstechnik und Robotik…

Elisabeth macht ein Praktikum bei Tesla oder in der Entwicklung bei einem anderen Autobauer.
Parallel macht sie ein Praktikum bei einem Energiekonzern oder schnuppert ehrenamtlich in die Arbeit von Nabu oder Greenpeace rein. Ein FÖJ wäre auch möglich.

Frederik macht ein wissenschaftliches Praktikum, um zu schauen, ob ihm die Arbeit auf dem Weg zum Nobelpreis überhaupt Spaß machen würde.
Und er probiert andere Dinge aus. Da es nicht in seiner Macht steht, berühmt zu werden, sollte er etwas finden, was ihm Spaß macht und die Chance bietet, vielleicht eines Tages bekannt zu werden.

Gabriella, die Menschen liebt, macht in einem Cafe oder einer Bar ein Praktikum und bittet neben der Thekentätigkeit darum, auch einen Einblick in die Hintergrundarbeit (also den BWL-Kram) zu bekommen.
Außerdem kann sie Praktika in einer sozialen Beratungsstelle oder in einem Spa machen.

Hendrik macht als Tontechnikpraktikant oder Aushilfe bei einer Tour mit und schaut, ob ihm der Lifestyle wirklich taugt.
Wenn er Kompromisse sucht, könnte er diverse andere Praktika machen und mal schauen, was ihm noch so liegt.

Iolanthe tritt einer politischen Jugendorganisation beit und macht ein Praktikum bei einer Abgeordneten.
Sie kann auch ein soziales oder Umwelt-Ehrenamt oder ein Praktikum in einem solchen Bereich machen.

Jasper schließt sich einer Schreibgruppe oder setzt sich ein paar Monate zu Hause alleine hin und schreibt den ganzen Tag lang.
Er probiert auch Praktika in schreiblastigen Berufen wie bei der Tageszeitung oder in einer PR-Abteilung aus.

Karolina macht ein Praktikum bei einem Game Design Unternehmen.
Außerdem kann sie einen Minijob oder ein random Praktikum annehmen und prüfen, ob ihr Zocken in der Freizeit vielleicht reicht.

Der Praxischeck ist unglaublich wichtig, denn in unseren Köpfen sieht die Realität oft völlig anders aus, als sie letztlich ist. Wir haben romantisierte Vorstellungen aus Filmen und weltfremde Vorstellungen aus theoretischen Gedankenspielen. Deshalb ist es das A und O der Berufswahl, den Schritt in die Berufswelt zu wagen.

Wer dazu zu faul oder zu feige ist, schiebt die Entscheidung bloß auf und muss sich später nach dem Studium dem Sprung ins kalte Wasser stellen. Der Tag kommt so oder so. Aber vor dem Studium kannst du die Erfahrung sinnvoll nutzen, um deine Berufswahl nochmal zu überdenken. Nach dem langen Studium ist es extrem unangenehm, wenn du im Einstiegsjob merkst, dass dir die Arbeit eigentlich gar nicht liegt. Also nimm deinen Mut vorher zusammen!

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Absatz 5: Denkaufgabe- Fasse deine Analysen und Praxiserfahrungen zu einem Berufswunsch zusammen

Jetzt geht es darum, ein Gesamtbild zu bekommen- dieses Gesamtbild heißt Berufswunsch. Dafür brauchst du ein Verständnis über deine Motivation (deine Gründe für die Berufswahl) und die Absicherung oder Neuorientierung durch dein Praktikum.

Es geht darum rauszufinden: Welcher Beruf interessiert mich?

Alexandra macht also ein Praktikum beim Radio. Die Stimmung ist wirklich locker, aber ihre Aufgaben sind nicht sehr kreativ- dafür müsste sie schon Programmchefin werden.
Zum Vergleich macht sie ein Praktikum bei einem Magazin. Auch hier ist die Stimmung locker, aber die Aufgaben sind spannender. Außerdem gefällt sie sich als Journalistin besser.
Sie will also Journalistin bei einer Zeitschrift werden.

Balthasar macht ein Praktikum an der Uni. Die Aufgaben sind ganz schön schwierig und kleinteilig. So hatte er sich seinen großen Dienst für die Menschheit nicht vorgestellt.
Danach macht er einen halbjährigen Freiwilligendienst für eine gemeinnützige Organisation in Afrika. Er arbeitet in einem Waisenheim und unterstützt ein Projekt, das die medizinische Versorgung vor Ort verbessern soll. Er ist Feuer und Flamme.
Er will Arzt für Ärzte ohne Grenzen werden.

Cäcilia merkt direkt, dass sie sich eine so unsichere Existenz wie freie Kunst nicht vorstellen kann.
Sie macht ein Kindergartenkunstprojekt, ist aber nicht begeistert. Sie versucht es mit Design, Bildhauerei und Handarbeit, aber ihre Leidenschaft gilt der Malerei. Schließlich jobbt sie eine Weile und nutzt ihre Freizeit zum Malen. Diese Perspektive tut ihr überraschend gut- sie mag die Struktur, das sichere Gehalt und die freien Mußestunden zum Malen.
Sie will einen Beruf, der ihr Zeit zum Malen lässt, aber nix mit Kunst zu tun haben muss.

Dante will ins All und macht ein Praktikum im deutschen Luft- und Raumfahrtinstitut. Er ist vollauf begeistert. Er will unbedingt in diesem Bereich arbeiten. Zuerst gerne auf der Erde, aber eines Tages ins All. Dafür will er ehrgeizig arbeiten.
Er will immer noch Astronaut werden und vorher gerne in der Forschung arbeiten.

Elisabeth möchte die Natur schützen und macht ein Praktikum bei Daimler. Sie erkennt zwar den Nutzen ihrer Arbeit, aber fühlt sich in den Industriehallen einfach viel zu weit weg von der Natur.
Also geht sie in ein Unternehmen der Energiewirtschaft und darf direkt am ersten Tag mit zur Wartung auf ein Windrad. Die Arbeit an der frischen Luft beflügelt sie förmlich.
Sie will in die Energiewirtschaft.

Frederik macht ein Praktikum in der Universität und fühlt sich überfordert und demotiviert vom schweren Stoff. Er ist plötzlich gar nicht mehr so selbstsicher unter den ganzen Genies.
Er überlegt nochmal, was ihm inhaltlich Spaß macht- seine Lieblingsfächer sind Mathe und Physik. Aber muss er unbedingt berühmt werden damit? Er macht ein Praktikum bei einer Bank und findet es schon spannender. Er ist noch nicht rundum enthusiastisch, aber er kann sich einen Job mit Finanzen, Mathe und Wirtschaft vorstellen.
Er tendiert zu etwas mit Mathematik-Wirtschaft-Finanzen.

Gabriella ist regelrecht verliebt in das plüschige kleine Café, in dem sie ihr Praktikum macht. Sie merkt aber, sie will ein eigenes Café- sie entdeckt noch einen Grund für ihre Idee: Sie mag eigenständig sein und ihre eigenen Ideen verwirklichen.
Da sie aber überrascht von den ganzen wirtschaftlichen Aufgaben ist, denkt sie über ein Studium in Richtung Wirtschaft nach. Das Backen kann ja auch eine angestellte Konditorin übernehmen.
Sie will BWL studieren.

Hendrik probiert sein Rockstarleben aus. Sie spielen auf kleinen Festivals, nehmen Demos auf, melden sich bei Plattenverlagen und investieren. Er studiert nicht- das nützt ihm nicht.
Trotzdem denkt er über eine solide Grundlage nach. Er erwägt ein Praktikum als Tontechniker zu machen, damit er für später ein Auffangnetz hat.
Er will als Musiker arbeiten.

Iolanthe macht ein Praktikum bei einem Abgeordneten und bei Amnesty International. Sie findet es ganz spannend, aber irgendwie ist sie noch nicht zu hundert Prozent überzeugt. Ab und zu denkt sie an ein Ehrenamt mit Obdachlosen zurück, bei dem sie sich viel lebendiger gefühlt hat.
Sie entscheidet sich spontan doch nochmal für ein Praktikum in der Sozialen Arbeit und ist begeistert. Es macht ihr viel mehr Spaß- aber sie möchte doch auch so gerne etwas Großes leisten. Also informiert sie sich über Weiterentwicklungschancen in der Branche.
Sie will etwas in der Sozialen Arbeit machen.

Jasper wird vom alleine zu Hause Sitzen und Schreiben ganz deprimiert. Er kann besser nach getaner Arbeit schreiben, er braucht die Struktur eines Jobs.
Also macht er ein Praktikum bei der Zeitung, aber danach hat er abends keine Lust mehr, kreativ zu sein. Von seinem Vater erfährt er, dass dessen Industriebetrieb eine technische Redaktion für Bedien- und Montageanleitungen hat. Er macht dort ein Praktikum und fühlt sich recht wohl. Die Arbeit entspricht seinen Fähigkeiten und ist ganz interessant, auch wenn sie ihn nicht restlos begeistert. Aber nach dem Job hat er sprudelnde Fantasie übrig für sein großes Werk.
Er will technischer Redakteur werden.

Karolina macht ein Praktikum bei goodgames. Es macht ihr Spaß, doch die Gespräche mit den Mitarbeitern sind ernüchternd. Das Studium ist teuer und die Bezahlung schlecht. Und die richtig krassen Spiele werden in Amerika oder manchmal Japan designt- da muss man erstmal hinkommen.
Karolina wird geraten, doch lieber Programmiererin zu werden. Da kann sie später an Games arbeiten, hat aber auch alternative Perspektiven. Also macht sie einen kleinen Programmierkurs in der VHS und findet es eigentlich ganz interessant. Sie findet sogar ein Schülerpraktikum im IT-Bereich und hat danach das Gefühl- das passt zu mir.
Sie will Programmiererin werden.

Du siehst, manche sind restlos begeistert. Andere finden eher einen vernünftigen Kompromiss, mit dem sie gut leben können. Manche finden auf Anhieb was, andere müssen mehr Praktika, Jobs und Ehrenämter machen und mit Menschen sprechen, um zu einer Lösung zu kommen. Der Weg kann lang sein. Aber es lohnt sich, in die Suche Zeit zu investieren- später zahlt es sich immer aus, wenn du weißt, was du willst.

Übrigens: An dieser Stelle kannst du noch weitere Überlegungen einfließen lassen- Gehaltsvorstellungen, Arbeitszeit, sichere Perspektiven oder nicht, Arbeitsort, Möglichkeiten der Vereinbarkeit mit Familie oder des Auslandseinsatzes etc.

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Absatz 6: Rechercheaufgabe- Finde das passende Studium/die passende Ausbildung

Das ist jetzt vielleicht der einfachste Schritt. Wenn du weißt, wohin es gehen soll, dann hilft dir Tante Google gerne weiter.

Alexandra will Journalistin werden, am liebsten für ein Magazin mit anspruchsvollen Themen. Also wählt sie Internationale Beziehungen, Jura oder Philosophie. Außerdem beginnt sie direkt, durch Nebenjobs, Praktika und Netzwerken auf ihre spätere Karriere hinzuarbeiten.

Balthasar will zu Ärzte ohne Grenzen. Also studiert er Medizin oder, wenn sein NC nicht reicht, macht er eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger.

Cäcilia will Zeit für ihr Hobby haben. Sie entscheidet sich für BWL oder eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten.

Dante will immer noch ins All und bewirbt sich für Luft- und Raumfahrttechnik.

Elisabeth will in die Energiewirtschaft. Sie wählt ein duales Studium in Erneuerbare Energien.

Frederik möchte etwas aus dem Bereich Wirtschaft-Mathematik-Finanzen machen. Er lässt sich an der Uni beraten und wählt schlussendlich Wirtschaftsmathematik.

Gabriella will ihr eigenes Cafe und dafür BWL studieren. Sie entscheidet sich für ein BWL-Studium mit dem Schwerpunkt Entrepreneurship.

Hendrik studiert erstmal nichts und konzentriert sich auf die Musik. Seine Eltern unterstützen ihn zwei Jahre. Wenn danach der Durchbruch nicht erfolgt ist, will er Tontechniker werden- oder doch nochmal ein Praktikum machen.

Iolanthe möchte in der Sozialen Arbeit gute Perspektiven. Sie wählt den Bachelor Soziale Arbeit, um die staatliche Anerkennung zu bekommen. Danach will sie im Master Sozialpolitik oder Sozialmanagement oder etwas Vergleichbares machen.

Jasper möchte technischer Redakteur werden. Er findet den Studiengang technische Redaktion und e-Learning-Systeme und schreibt sich darin ein.

Karolina will Programmierin werden und beginnt ein Informatikstudium.

Durch ein bisschen Recherche wirst auch du einen passenden Studienberuf finden- wenn du deine Analyse und die Praxiserfahrungen ernst nimmst. Diese Seite kann dir dabei helfen: https://www.hochschulkompass.de/ueber-uns/kooperationspartner/regional/erweiterte-suchmaske.html

Und wenn es eine Ausbildung werden soll, dann kannst du zum Beispiel hier fündig werden: https://www.ausbildung.de/berufe/themen/

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Absatz 8: Abschluss- Warum es sich lohnt, den ganzen langen Prozess zu durchlaufen

Ganz am Anfang hatte ich ja geschrieben, dass sich unsere 12 Freunde hier auch direkt für das Naheliegende entscheiden könnten. Gucken wir hier doch nochmal, was ihr erster Gedanke war und wo sie nach langem Überlegen gelandet sind.

  • Alexandra mag Medien und studiert Medienwissenschaft.
    – Sie mag immer noch Medien. Aber sie studiert Internationale Beziehungen und Philosophie.
  • Balthasar will AIDS heilen und studiert Pharmazie.
    – Balthasar studiert lieber Medizin, um zu Ärzte ohne Grenzen zu gehen.
  • Cäcilia ist künstlerisch begabt und studiert Kunst.
    – Cäcilia macht stattdessen eine Ausbildung in der Verwaltung. Kunst bleibt ihr Hobby.
  • Dante will ins All und studiert Luft- und Raumfahrttechnik.
    – Es bleibt dabei: Dante studiert Luft- und Raumfahrttechnik.
  • Elisabeth träumt von einem Auto der Zukunft und studiert Automobil-Ingenieurswesen.
    – Nach ihren Überlegungen macht Elisabeth doch lieber ein duales Studium in Erneuerbaren Energien.
  • Frederik sieht sich als nächsten Nobelpreisträger und studiert Physik.
    – Frederik überlegt es sich nochmal und wählt lieber Wirtschaftsmathematik.
  • Gabriella möchte ein Café eröffnen und macht dafür eine gastronomische Ausbildung.
    – Gabriella bleibt ihrem Wunsch treu, will sich aber durch ein BWL-Studium besser darauf vorbereiten.
  • Hendrik will große Stadien bespielen und studiert Musik.
    – Hendrik lebt seinen Traum und lässt das Studieren.
  • Iolanthe schielt auf die große politische Karriere und studiert Politologie.
    – Iolanthe will immer noch was Bedeutsames tun, aber jetzt als Sozialarbeiterin.
  • Jasper wäre gerne Buchautor und studiert kreatives Schreiben.
    – Jasper möchte in seiner Freizeit Romane schreiben. Er studiert technische Redaktion für einen netten Brotberuf.
  • Karolina will Videospiele zum Beruf machen und studiert Game Design.
    – Karolina will immer noch ins Game Design, studiert aber nun lieber Informatik.

Stell dir vor, ich hätte das am Anfang unkommentiert genauso geschrieben:

  • Alexandra mag Medien, also studiert sie Internationale Beziehungen.
  • Balthasar will ein Medikament gegen AIDS finden, deshalb studiert er Medizin.
  • Cäcilia liebt Kunst, deshalb macht sie eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten.
  • Dante will ins All, also studiert er Luft- und Raumfahrttechnik.
  • Elisabeth will umweltschonende Autos bauen, deshalb macht sie ein duales Studium in Erneuerbaren Energien.
  • Frederik will einen Nobelpreis gewinnen, also studiert er Wirtschaftsmathematik (wofür es keinen Nobelpreis gibt)
  • Gabriella will ein eigenes Café, also studiert sie BWL.
  • Hendrik möchte Musiker werden, also macht er erstmal weder Studium, noch Ausbildung.
  • Iolanthe will Bundeskanzlerin werden, also studiert sie Soziale Arbeit.
  • Jasper will einen Fantasyroman veröffentlichen, also studiert er technische Redaktion und E-Learning-Systeme.
  • Karolina will Game Designerin werden, also studiert sie Informatik.

Manches aus dieser Liste klingt sinnvoll, manches ist nachvollziehbar, aber doch ungewöhnlich und bei manchem würde man nur „Hääääääää?“ fragen (Kunst und dann Verwaltungsfachangestellte???)

Genauso würdest du da sitzen, wenn du nur deine vagen Ideen hast und jemand dir einen ganz anderen Bereich vorschlagen würde. Wenn du nur das Naheliegende machst, können dir tolle Chancen entgehen.
Als Dante hättest du zwar direkt die richtige Entscheidung getroffen, aber wärst nicht so hunderttausendprozentig sicher, wie er es jetzt ist.
Als Karolina oder Alexandra hättest du einen viel schwierigeren Weg.
Und als Frederik, Cäcilia oder Iolanthe wärst du vielleicht vollkommen unglücklich mit deiner Entscheidung und würdest später vielleicht abbrechen oder nach dem Studium nochmal etwas anderes machen wollen.

Du hast jetzt Zeit, Raum, Unterstützung, um dich diesem Prozess zu widmen.
Irgendwas zu machen und das später zu bereuen ist doch blöd. Klar kann man sich später noch umentscheiden oder abbrechen- aber jetzt hast du eine tolle Chance. Es lohnt sich, sie zu nutzen!

Ein allerletzter Tipp von mir:
Wenn du kein 1000% überzeugter Dante bist, sondern einen guten Kompromiss gefunden hast, dann tendiere lieber zu einem breitgefächerten Studium/Ausbildung als zu einer totalen Spezialisierung. Also lieber Erziehungswissenschaft als Musikalische Frühförderung. Oder lieber BWL als Tourismusmanagement. Im Master kannst du dich immer noch spezialisieren. Aber so hältsts du dir erstmal mehr Berufsfelder und Möglichkeiten offen.

Und wenn alles geklappt hat, dann haste jetzt nen Plan ;)

dh.jpg

(Alle Fotos: http://www.pixabay.de)

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